20ProzentMehr

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Sören Link privat: Auch ein Oberbürgermeister hört Harry Potter zum Einschlafen

Sören Link privat: Auch ein Oberbürgermeister hört Harry Potter zum Einschlafen

Eine Stadt führen, aber beim Heimwerken an Grenzen stoßen. Morgens die Tochter zur Kita bringen, abends noch Termine haben. Und zum Einschlafen Harry Potter hören: Wie viel Alltag steckt im Leben eines Oberbürgermeisters?

Bei 20ProzentMehr lernen wir Sören Link persönlich kennen. Er erzählt, warum seine Tochter seine Prioritäten verändert hat, wer ihm offen sagt, wenn er Quatsch erzählt hat, und weshalb seine Familie mittlerweile im Bett der Hündin schlafen darf.

Wir sprechen über seine Kindheit in Walsum, erste Jobs zwischen Hähnchenwagen und Straßenbau und die Leidenschaft für den MSV. Sören verrät, warum seine Bolognese zwölf Stunden köcheln darf, wie viel Swiftie in ihm steckt und was Duisburger über ihre Stadt sagen dürfen, das er von anderen ungern hört.

Ein Gespräch mit viel Humor, überraschenden Gemeinsamkeiten und der Frage, wie man bei einem Beruf ohne richtigen Feierabend noch Zeit für das findet, was einem persönlich wichtig ist.

Wie wird man eigentlich SpongeBob? Melanie Nowitzki über ihren außergewöhnlichen Beruf

Was muss passieren, damit plötzlich eine Figur vor uns steht, die wir seit unserer Kindheit aus Film und Fernsehen kennen – und wir für einen Moment wieder das Kind sind, das damals begeistert vor dem Bildschirm saß?

Melanie Nowitzki weiß es. Seit über 20 Jahren erweckt sie bekannte Figuren zum Leben – auf Bühnen, vor Kameras und bei großen Veranstaltungen. Mehr als 100 Rollen hat sie verkörpert. Dabei ist sie privat eher zurückhaltend. Ausgerechnet im Kostüm findet sie die Freiheit, auf Menschen zuzugehen und ganz andere Seiten von sich zu zeigen.

In Folge #18 von 20ProzentMehr erzählt Melanie, wie aus einem Job im Freizeitpark ein außergewöhnlicher Berufsweg wurde. Wir erfahren, wie man ohne Worte und sichtbare Mimik Gefühle vermittelt, wie sie sich mit eingeschränkter Sicht zurechtfindet und warum selbst eine kleine Bewegung darüber entscheidet, ob eine Figur glaubwürdig wirkt.

Vom Turnen und Tanzen bis zu 70 Auftritten als Tabaluga: ein Gespräch über das Handwerk hinter der Magie, persönliche Freiheit und die Freude daran, auch als Erwachsene noch spielen zu dürfen.

Nach diesen Einsätzen sieht Dr. Peter Kaup den Alltag mit anderen Augen

Nach einem Einsatz in einem Hungergebiet steht Dr. Peter Kaup im heimischen Supermarkt vor 20 Sorten Erdbeermarmelade. Eine alltägliche Auswahl, die plötzlich ganz andere Fragen aufwirft.

Als Gründungsmitglied und ärztlicher Direktor von ISAR Germany war Peter weltweit nach Erdbeben und anderen Katastrophen im Einsatz. In Folge #17 von 20ProzentMehr erzählt er, wie solche Erfahrungen den Blick auf das eigene Leben verändern – und was ihn auch nach der Rückkehr noch beschäftigt.

Wir sprechen über die Stille, wenn Rettungsteams unter Trümmern nach Lebenszeichen horchen. Über Fehler, mit denen Ärzte oft härter ins Gericht gehen als andere. Und darüber, warum die Begleitung am Lebensende genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie der Anfang.

Dabei lernen wir einen Menschen kennen, dessen Leidenschaften weit über die Medizin hinausgehen: Peter betreut ehrenamtlich die Fußballer des MSV Duisburg, schraubt an alten Autos, hilft morgens bei Schafgeburten und hat sich auf die Stand-up-Comedy-Bühne gewagt.

Ein Gespräch, das den eigenen Alltagsärger in ein anderes Licht rückt – und zeigt, wie nah Verantwortung, Lebensfreude und Humor beieinanderliegen können.

Lachen, bis der Doktor kommt? Dr. Benjamin Eisenberg übernimmt.

Was bringt Menschen zum Lachen?

Benjamin Eisenberg kennt die Frage aus dem Hörsaal und dem Scheinwerferlicht. Der Bottroper Kabarettist hat über Sprachkomik promoviert und steht seit seinem 16. Lebensjahr auf der Bühne. Dort zeigt sich unmittelbar, was funktioniert: Das Publikum lacht. Oder eben nicht.

In Folge #16 von 20ProzentMehr sprechen wir darüber, warum derselbe Witz einen Saal begeistert und anderswo verpufft. Was Timing, Erwartungen und die Menschen vor der Bühne damit zu tun haben. Und warum eine Erklärung die Pointe meistens nicht mehr rettet.

Benjamin erzählt von ersten Imitationen auf dem Schulhof, einem Auftritt auf Klassenfahrt und dem Weg zum eigenen Programm. Wir schauen auf die Arbeit hinter dem Applaus: Ideen finden, Texte schreiben, Material testen, verwerfen und wieder von vorne anfangen. Außerdem geht es um politische Satire, die online plötzlich als Propaganda eingeordnet wird – wenn der Algorithmus den Witz nicht versteht.

Ein Gespräch über die Kunst, andere zum Lachen zu bringen. Und über einen Menschen, der Humor so ernst nimmt, dass er darüber promoviert hat.

Warum du glaubst, verstanden zu werden – Dr. Karin Kolb über die Kommunikationsfalle

Du sagst etwas und bist sicher: Deine Botschaft ist angekommen. Dein Gegenüber hat dich schließlich gehört. Doch zwischen deinen Worten und dem, was der andere versteht, liegt eine ganze Welt aus Erfahrungen, Erwartungen und Interpretationen.

Dr. Karin Kolb nimmt uns in Folge #15 von 20ProzentMehr mit in die Wissenschaft hinter unseren alltäglichen Gesprächen. Wir sprechen über die „Illusion der Transparenz“: unsere Überzeugung, für andere viel verständlicher zu sein, als wir tatsächlich sind. Über die Wirkung großer Worte im Berufsalltag. Und über das Zuhören als aktive Leistung, die echtes Verstehen erst möglich macht.

Als Kustodin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen verbindet Karin wissenschaftliche Arbeit mit der Organisation des Hochschulalltags. Auch beim Thema KI schaut sie genau hin: Wie lassen sich Antworten einordnen? Welches Wissen brauchen wir dafür? Und wie behalten wir unser eigenes Urteil?

Ihr persönlicher Weg führt uns von Mannheim ins London der Punk-Gitarren und schließlich nach Essen. Karin erzählt von ursprünglichen Berufswünschen, ihrer Begeisterung für Kunst und ihrem langjährigen Engagement für die Gleichberechtigung von Frauen bei Soroptimist International.

Ein Gespräch, das den Blick auf die nächste Unterhaltung verändert – und auf die Chancen, die überraschende Wendungen im eigenen Leben eröffnen.

Wie hebt man ein ganzes Haus an, Guido Gizinski?

Ein kleines Bohrloch, ein spezielles Harz und ein tonnenschweres Gebäude hebt sich. Wie kann das funktionieren?

Guido Gizinski nimmt uns in Folge #14 von 20ProzentMehr mit in eine Welt, die meist unter unseren Füßen verborgen bleibt. Als CEO von URETEK Deutschland führt er ein Team, das nachgebenden Baugrund stabilisiert und abgesackte Fundamente gezielt anhebt. Eine Technik, die auch die „Sendung mit der Maus“ erklären wollte.

Wir erfahren, wie sich ganze Gebäude wieder auf festen Grund stellen lassen, welche Rolle wissenschaftliche Nachweise dabei spielen und warum Guido den Maus-Beitrag bis heute auf seiner Visitenkarte trägt.

Auch sein eigener Berufsweg hielt Überraschungen bereit: Er wollte in die Werbung, absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und erlebte bei Ferrero ein Bewerbungsgespräch, aus dem er eine Lektion fürs Leben mitnahm. Heute trägt er Verantwortung für über 60 Mitarbeitende und setzt auf Vorbereitung, Disziplin und den Mut zur Umsetzung.

Zu Hause bekommt diese Verantwortung eine andere Form. Dort erinnern ihn seine Kinder daran: „Du bist auch Papa.“ Wir sprechen darüber, wie ihm dieser Rollenwechsel gelingt, was Sport ihm gibt und wie seine Familie ihn erdet.

Ein Gespräch über erstaunliche Technik, Chancen auf Umwegen und den Menschen hinter einem außergewöhnlichen Beruf.

Den eigenen Weg finden – Judith Strücker über Berufswahl, Mut und Umwege

Der erste Schritt ins Berufsleben fühlt sich für viele junge Menschen wie eine Entscheidung für das ganze Leben an. Zwischen unzähligen Möglichkeiten, Erwartungen von außen und der eigenen Unsicherheit wächst der Druck, sofort den richtigen Weg finden zu müssen.

Judith Strücker begleitet junge Menschen seit über 20 Jahren bei ihrer Berufsorientierung. Als Teil der Geschäftsleitung bei Einstieg erlebt sie auf Ausbildungsmessen, in Workshops und im direkten Austausch, was Jugendliche beschäftigt – und welche Unterstützung ihnen bei ihren Entscheidungen wirklich hilft.

In Folge #13 von 20ProzentMehr sprechen wir darüber, wie Orientierung entsteht, weshalb praktische Erfahrungen so wertvoll sind und welche Rolle das eigene Bauchgefühl spielt. Judith erklärt, warum ein Praktikum selbst dann weiterhelfen kann, wenn es ganz anders verläuft als erhofft, und wie Umwege zu wichtigen Wegweisern werden.

Auch Unternehmen stehen vor einer entscheidenden Aufgabe: Sie möchten junge Talente erreichen und verstehen, was diese Generation von Arbeit, Führung und Zusammenarbeit erwartet. Wir sprechen über authentisches Recruiting, zeitgemäße Stellenanzeigen und eine Feedbackkultur, die Entwicklung ermöglicht.

Judiths eigener Weg führte sie von Germanistik und Pädagogik zum Grafikdesign und schließlich in die Geschäftsleitung von Einstieg. Ihre Geschichte zeigt, wie unterschiedliche Erfahrungen zusammenfinden und daraus ein persönlicher Weg entsteht.

Ein Gespräch über Berufswahl, Selbstvertrauen und den Mut, loszugehen – auch wenn das Ziel noch nicht vollständig feststeht.

Vom ersten Münztrick bis Las Vegas – der magische Weg von Matthias Rauch

Eine Münze verschwindet im Ärmel und taucht hinter dem Kopf wieder auf. Ein kleiner Trick, den Matthias Rauch von seinem Vater lernte – und der den Anfang einer außergewöhnlichen Karriere markierte.

Schon als Schüler trainierte Matthias Seiltricks, Kartenroutinen und die präzisen Bewegungen der klassischen Manipulation. Seine Schule stellte ihn für Wettbewerbe und internationale Auftritte frei, sein Vater begleitete ihn als Mentor und Unterstützer. Später wurde Matthias Deutscher Meister der Zauberkunst und stand in New York, Las Vegas und im legendären Magic Castle in Hollywood auf der Bühne.

In Folge #12 von 20ProzentMehr erfahren wir, wie viel Übung hinter wenigen Sekunden voller Magie steckt. Matthias erzählt, wie Tricks entstehen, welche Rolle Timing und Humor spielen und wie aus Fingerfertigkeit, Inszenierung und der Reaktion des Publikums ein besonderer Moment wird.

Wir sprechen über Wettbewerbsdruck, Lampenfieber und die Energie großer Bühnen. Über die Zeit während Corona, als Matthias neue Wege für seine Kunst entwickelte. Und über den Wechsel zwischen dem Entertainer im Scheinwerferlicht und dem ruhigen Familienmenschen zu Hause.

Heute steht Matthias wieder im Probenkeller – inzwischen gemeinsam mit seinem Sohn, der dort seine ersten eigenen Tricks ausprobiert. Damit führt die Geschichte zurück zu dem Moment, mit dem alles begann: Ein Vater zeigt seinem Kind etwas Magisches und entfacht eine Begeisterung fürs Leben.

Ein Gespräch über Talent, Präzision und die unzähligen Stunden Arbeit hinter einem perfekten Augenblick des Staunens.

#11 Felix Lenniger

Was passiert, wenn ein Kind lieber an die Zaubertricks im Schrank seines Vaters will als an die Kekse – und daraus ein ganzes Berufsleben entsteht? Matthias Rauch nimmt uns mit auf seinen Weg von Dorsten auf internationale Bühnen: vom ersten Münztrick mit zehn über Wettbewerbe und den Titel als Deutscher Meister der Zauberkunst bis zu Auftritten im Magic Castle in Hollywood und Shows in Las Vegas. Früh wird klar, dass Zauberei für ihn mehr ist als ein Hobby – seine Schule stellt ihn für Auftritte frei, sein Vater begleitet ihn zu Kongressen und Wettbewerben, und Schritt für Schritt wird aus Begeisterung ein Beruf.

Im Gespräch erzählt Matthias ruhig und nahbar von dem Handwerk hinter der Illusion: von Training, Timing und Fingerfertigkeit, von Humor auf der Bühne und der Nähe zum Publikum. Wir sprechen über Lampenfieber, große Shows und den Moment, als während Corona plötzlich jede Bühne verschwindet – und über den Probenkeller zu Hause, in dem heute sein Sohn neben ihm die ersten Tricks übt. Eine Folge über Magie, Handwerk und die Kunst, Menschen zum Staunen zu bringen.

#10 Ralf Wiemann

Was passiert, wenn ein Bankkaufmann merkt, dass er eigentlich ein „Paradiesvogel“ ist und die weite Welt sein Zuhause nennt? Ralf Wiemann nimmt uns mit auf seine beeindruckende Lebensreise: Von den wilden Jahren, in denen er ohne Geld am Strand in Griechenland lebte, bis an die Spitze des nachhaltigen Reiseveranstalters „erlebe“. Ralf erzählt, warum er sich nie als klassischer Chef sieht, sondern als „Challenger“, und wie er sein Unternehmen durch existenzielle Krisen wie die Pandemie führte – inklusive einer Protestaktion vor dem Reichstag, die beinahe im Gefängnis endete.

In dieser Folge spricht er darüber, warum Japan das Trendziel der Stunde ist, wieso „All-Inclusive“ für ihn keine Option ist und wie man beim Schachspielen am Strand von Lombok echte Völkerverständigung erlebt. Ein inspirierendes Gespräch über den Mut zum Aufbruch, die Verantwortung des Reisens und die Erkenntnis, dass Vertrauen die wichtigste Währung ist.