Warum du glaubst, verstanden zu werden – Dr. Karin Kolb über die Kommunikationsfalle
Wie entsteht Verständnis zwischen zwei Menschen? Welche Rolle spielen unsere Erwartungen? Und was können wir über uns selbst lernen, wenn wir genauer zuhören?
Dr. Karin Kolb beschäftigt sich wissenschaftlich und praktisch mit diesen Fragen. Sie arbeitet als Kustodin am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen und betreut den wissenschaftlichen Nachlass von Gerold Ungeheuer. Bei 20ProzentMehr verbindet sie ihren Blick auf Sprache und Verständigung mit persönlichen Geschichten aus ihrem Leben.
Darüber sprechen wir:
– Die Illusion der Transparenz: Warum wir häufig überschätzen, wie verständlich unsere Gedanken für andere sind – Verstehen als aktive Leistung: Was Aufmerksamkeit und echtes Interesse in einem Gespräch bewirken – Kommunikation genauer betrachtet: Welche Rolle Erfahrungen, Erwartungen und Interessen spielen – Große Worte im Berufsalltag: Wie Unternehmenssprache wirkt und wann Nachfragen Klarheit schafft – KI und eigene Urteilskraft: Welche Kompetenzen helfen, Antworten zu prüfen und einzuordnen – Wissenschaft bewahren und Hochschule gestalten: Karins vielseitige Aufgaben als Kustodin – Gerold Ungeheuers Nachlass: Wie aus alten Handschriften eine intensive Auseinandersetzung mit seinen Gedanken entsteht – London Calling: Ihr Au-pair-Jahr zwischen neuen Eindrücken und Punk – Berufswünsche und neue Wege: Wie ihre Interessen und die Begeisterung für Kunst sie nach Essen führten – Netzwerke, die etwas bewegen: Ihr Engagement bei Soroptimist International für Gleichberechtigung und gegen Gewalt an Frauen – Kunst, Rhein und ihr Kater: Was Karin persönlich wichtig ist und ihr Ausgleich gibt
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